Aknenarben

Aknenarben sind enorm belastend und von vielen Aknepatienten gefürchtet.

Bei schlimmen Formen der Hautkrankheit kommt es nicht gerade selten vor, dass zurückbleibende Aknenarben entstehen. Diese werden oft als das eben mäßige Gesichtsbild sehr störend, empfunden. Diese Aknenarben bleiben als Erinnerung und lassen an die sowieso schon harte Zeit zurück blicken. Oft leidet auch das Selbstwertgefühl darunter und es kommt vor, das ein Betroffener aufgrund seiner Narben im Gesicht, sich nicht gerne in der Öffentlichkeit zeigt.

Narben sind eine Verletzung der Bindehaut, wobei Substanzen verloren gehen. Während der Heilung der Haut wird die Lücke durch unspezifische Elemente geschlossen und es entsteht das Narbengewebe. Es unterscheidet sich von seiner Struktur her dem gesunden Gewebe und hat weniger elastische Fasern. Daher kann es zu Schrumpfung und Verhärtung kommen, wobei sich das Gewebe auch nach innen ziehen kann. Da das Narbengewebe sehr gering durchblutet wird enthält es auch weniger Wasser als das gesunde Gewebe.

Durch Narben, die unter der umliegenden Haut liegen entstehen kleine Grübchen, die aufgrund einer gestörten Wundheilung zu wenig neue Bindegewebsfasern gebildet haben. Eingezogene Narben sind sehr häufig die Folge von einer schweren Form der Akne.

Zuerst rot, später weiß und dann heller bleibend zeigt sich eine Aknenarbe.

Nicht neu gebildet werden im Narbengewebe Haare, Talg- oder Schweißdrüsen.

In dem man die Akne, sprich die Pickel und Mitesser, nicht ausdrückt und auch nicht auf kratzt kann das Narbenrisiko gesenkt werden. Schon vorhandene Narben sollten extremer Hitze, oder Kälte, sowie einer Sauna oder einem Solarium nicht ausgesetzt werden. Auf enge und scheuernde Kleidung sollte ebenfalls verzichtet werden. Auf alle Fälle ist es empfehlenswert einen Hautarzt zur Beratung und zur späteren Behandlung hinzuzuziehen.