Akne in der Pubertät

So gut wie jeder hat seine Erfahrung mit Akne in der Pubertät gemacht, denn nur die wenigsten Jugendlichen bleiben bzw. blieben davon verschont.

Am häufigsten tritt die Akne bei ca. 80 bis 90 Prozent aller Jugendlichen zwischen dem 15. und 18. Lebensjahr auf. Es ist genau die Zeit, wo das Selbstwertgefühl der Jugendlichen noch nicht richtig entwickelt ist und die betroffenen Jugendlichen daher sehr oft unter ihren Hautproblemen leiden.

Das die lästigen Pickel nur eine unnötige vorübergehende Begleiterscheinung des Erwachsenwerdens sind, tröstet die Betroffenen eher wenig. Ab dem 25 Lebensjahres ist bei den meisten Jugendlichen die Akne und die störenden Pickel meist völlig verschwunden.

Auch wenn Mädchen genauso unter der Erkrankung der Haut durch verstopfte Talgdrüsen zu leiden haben wie Jungs, so haben die Jungs in der Regel wesentlich stärker und länger mit Ihrer Akne zu kämpfen.

Bei Mädchen tritt die Akne meist zwischen dem 10. und 13. Lebensjahr auf und hat ihren Höhepunkt etwa mit dem 17. Lebensjahr erreicht. Jungs haben dagegen meist noch etwa bis zum Alter von 19. oder 20 damit zu tun. Hauptursache dafür sind vor allem die männlichen Sexualhormone, auch Androgene genannt. Diese Hormone sind für das Wachstum und der Funktion der Talgdrüsen zuständig.

Nur bei 10 bis 15 Prozent der Jugendlichen wird die Akne so schlimm, dass sie ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Schwere und stärkere Formen können unbehandelt großflächige Narben auf der Haut hinterlassen. Eine Rolle beim Schweregrad der Akne spielen jedoch hormonelle und genetische Faktoren mit wie zum Beispiel ob es in der Familie bereits schon schwere Verlaufsformen gab, sowie bestimmte Bakterienarten.

Akne ist umso stärker und hartnäckiger, je früher, also wenn sie sich mit neun oder zehn Jahren, das erstmals zeigt.