Akne Papulo-pustulosa

Die von verstopften und entzündeten Talgdrüsen hervor gerufenen Mitesser, die sogenannten Komedonen, entzünden sich wenn sich in diesen Bakterien ansiedeln. Es entstehen Pickel, gerötete Knötchen, Eiterbläschen, abgekapselte kleine Eiteransammlungen (Abszesse) oder schmerzhafte Knoten.

Im weiteren Verlauf der Akne Papulo-pustulosa kann es auch zu flüssigkeitsgefüllten und abgekapselten Hohlräumen im Gewebe (Zysten) und Narben kommen. Viele Jugendliche sind besonders in der Pubertät von Mitessern, Pickeln und Entzündungen betroffen.

Die weißen Komedonen haben eine geschlossen Öffnung, bei der der helle Talg durchschimmert. Diese Mitesser neigen zu Entzündung und eitriger Einschmelzung. Bei den offenen schwarzen Komedonen sieht man in der Follikelöffnung einen gefärbten Horn-Fett-Pfropf als schwarzen Punkt in der Haut. Die bevorzugten Stellen dieser offenen Mitesser sind meist die T-Zone, also die Nase, die Stirn und das Kinn.

Entzünden sich die Mitesser, kommt es zur Bildung von Knötchen und Eiterbläschen (Pusteln), die meist bei einer oberflächlichen Entzündung bleiben und sich bevorzugt an Gesicht, Hals, Brust, Rücken und Oberarmen zeigt.

Zeigen sich durch Knötchen und Eiterbläschen, mit teilweise schon tief ins Gewebe reichende Entzündungen, entstehen nicht selten Zysten. Im Gesicht, auf der Brust und auf dem Rücken fließen kleine Entzündungsherde zu größeren zusammen. Bilden sich die Zysten weiter aus und werden Teile der Haut dabei untergraben, wobei ein mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum entsteht, ist das Stadium der schwer entzündlichen Akne papulopustulosa erreicht.

Leider bleiben bedauerlicherweise nach dem Ausheilen der Akne papulopustulosa viele Narben zurück und nicht selten leidet der Betroffene darunter.