Akne comedonica

Die Akne comedonica, oder auch einfach Mitesser genannt, ist eine vereinfachte Form der Akne vulgaris. Mitesser, die als weiße und schwarze Pünktchen sichtbar sind und kleine Knötchen kommen hier aber schon viel häufiger vor. Diese entstehen durch eine gesteigerte Bildung von Hornzellen, die abgestorben und zusammen mit Talg den sogenannten Pfropf bilden. Da die Haardrüsen immer wieder Talg produzieren, verhindert der Pfropf das weitere abfließen des Talges durch den Ausführungsgang, der Pore. Um die Poren herum ist die äußere Schicht wie eine Wand verdickt. Die Hautfarbe bei Akne comedonica ist gelblich. Auf extrem akneanfälliger Haut können zur gleichen Zeit sämtliche Stufen der Entzündung beobachtet werden. Unglücklicherweise sieht die Oberfläche der Haut dann aus, als hätte sie Löcher.

Die Mitesser unterscheidet man in Whiteheads, das sind die geschlossenen kleinen weißen Knötchen und die Blackheads, die offenen, welche ihren Namen von dem dunkel bis schwarz verfärbten Pfropfen haben. Diese dunkle Färbung entsteht durch das Hauptpigment Melanin. Hierbei handelt es sich also nicht um Schmutz von außen oder mangelnde Reinigung. Die Mitesser bei dieser Akneform bilden sich vor allem in der Gesichtsregion. Die Akne comedonica stellt außerdem die Vorstufe zur Akne vulgaris, und somit die Anfangsphase von Akneproblemen dar. Gerade zu Beginn der Pubertät zeigt sich die Akne hauptsächlich auf der Stirn, der Nase und den Wangen.

Die Akne comedonica heilt meist ohne jede Narbenbildung aus. Man sieht höchstens die klassischen halbmondförmigen Fingernagelnarben, die durch misslungene oder zu heftige Ausdrückversuche herbei geführt wurden. Es dauert häufig 2-3 Jahre bis eine Akne comedonica in eine entzündliche Akne übergeht.

Durch lokale Anwendungen kann eine Verbesserung erzielen werden, aber auch mit einer regelmäßigen Ausreinigung der Haut durch eine Kosmetikerin kann die Akne comedonica im Griff gehalten werden.